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Ückendorf Kunstführer

Kunst im Kreativ.Quartier Ückendorf: was war, was ist

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03
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Rundgang durch Ückendorf: von der Heilig-Kreuz-Kirche zur Halde Rheinelbe

Ein Rundgang durch das Kreativ.Quartier Ückendorf verbindet die Orte, die schon die Galeriemeile Gelsenkirchen geprägt haben. Die Stadt Gelsenkirchen beschreibt das Quartier als Gebiet von der Künstlersiedlung Halfmannshof im Westen bis zur Ückendorfer Straße. In der Mitte liegt die Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße. Skulpturenwald und Halde Rheinelbe nennt die Stadt als Ausflugsziele (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Kreativquartier_Ueckendorf___Halfmannshof/). Der Rundgang unten beginnt am Wissenschaftspark nahe der Bochumer Straße und endet an der Künstlersiedlung Halfmannshof. Weglängen und Gehzeiten nennt diese Seite nicht. Das Gebiet zwischen Wissenschaftspark, Halde Rheinelbe und Halfmannshof zeigt diese OpenStreetMap-Karte: openstreetmap.org/#map=15/51.4935/7.1060.

Wie kommt man nach Ückendorf?

Auf der Bochumer Straße in Ückendorf fährt die Straßenbahnlinie 302 der BOGESTRA. Sie verbindet den Hauptbahnhof Bochum mit dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gelsenkirchen-Ückendorf). Der Wissenschaftspark ist laut Stadt Gelsenkirchen in wenigen Minuten zu Fuß oder per U-Bahn vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof erreichbar (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Wirtschaft/Services_und_Ansprechpartner/Wissenschaftspark_Gelsenkirchen/).

Die Straßenbahn fährt fast während des gesamten Umbaus der Bochumer Straße. Punktuell fahren aber Busse statt Bahnen. Der Umbau läuft seit April 2025 und ist bis Sommer 2029 geplant. Der Autoverkehr wird im Baustellenbereich als Einbahnstraße Richtung Gelsenkirchen geführt (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Infrastruktur/Stadtplanung/Stadterneuerung_Gelsenkirchen/Bochumer_Strasse/Umbau_der_Bochumer_Strasse.aspx). Aktuelle Fahrplanänderungen bitte bei der BOGESTRA prüfen.

Station 1: Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen an der Munscheidstraße 14 steht auf dem Gelände eines früheren Gussstahl- und Eisenwerks. Das rund 300 Meter lange verglaste Gebäude entstand als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park. Es öffnet sich zu einem kleinen Park mit See. In der Glasmagistrale finden Ausstellungen statt (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftspark_Gelsenkirchen). Öffnungszeiten bitte beim Wissenschaftspark selbst prüfen.

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen wurde 1995 ganz in der Nähe der Heilig-Kreuz-Kirche errichtet. Sein Entwurf wurde mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Die Glasarkade ist rund 300 Meter lang (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gelsenkirchen-Ückendorf). Von dort sind es nur wenige Schritte zur Bochumer Straße.

Station 2: Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße

Die Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße gilt als Hauptwerk des Backsteinexpressionismus. Sie wurde 1927 bis 1929 nach Plänen von Josef Franke erbaut. Ihre Fassade ist ein hoher blockhafter Riegel mit einem großen Fenster in Form einer Parabel. Den Blick zieht ein riesiger gemauerter Christus auf sich (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Freizeit/Ausfluege_und_Sehenswuerdigkeiten/Architektur/Backsteinexpressionismus/). Mehr unter Heilig-Kreuz-Kirche.

Entlang der Bochumer Straße zwischen Junkerweg und Virchowstraße liegt das Stadterneuerungsgebiet. Die Stadt beschreibt es als geprägt von Kultur, Gastronomie und Bildung. Dort sind im Kreativquartier zahlreiche Gastronomiebetriebe und Soziokulturorte entstanden (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Infrastruktur/Stadtplanung/Stadterneuerung_Gelsenkirchen/Bochumer_Strasse/).

Station 3: Bergmannstraße

An der Bergmannstraße liegen zwei feste Kunstorte. Das sind das Domizil des Bundes Gelsenkirchener Künstler (Nr. 53) und die Galerie & Atelier Stein (Nr. 65). Die Stadt bezeichnet die Galerie Stein als älteste Galerie Gelsenkirchens (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Kultur/Bildende_Kunst__Literatur__Tanz/Galerien_und_Ausstellungsräume). Das Domizil ist laut BGK samstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet (Quelle: bundgelsenkirchenerkuenstler.de/verein-domizil/; Stand: Oktober 2026).

Die Bergmannstraße war das Kerngebiet der Galeriemeile Gelsenkirchen. Das zeigen die vorbereitenden Untersuchungen der Stadt von 2016 zum Sanierungsgebiet Bochumer Straße. Sie beschrieben ein Künstlernetzwerk, das vor allem durch Ateliers und Galerien in der Bergmannstraße vertreten war (Quelle: gelsenkirchen.de/de/infrastruktur/stadtplanung/stadterneuerung_gelsenkirchen/Bochumer_Strasse/_doc/Abschlussbericht.pdf).

Station 4: Skulpturenwald Rheinelbe

Der Skulpturenwald Rheinelbe liegt auf dem früheren Gelände der Zeche Rheinelbe, die 1928 stillgelegt wurde. Auf der Industriebrache breitete sich Wald aus. Der Künstler Herman Prigann stellte dort Kunstwerke aus Resten abgerissener Industrieanlagen auf. Sie bestehen aus Beton, Stahl und Naturmaterialien. In der ehemaligen Umspannstation der Zeche befindet sich heute die Forststation Rheinelbe (Quelle: route-industriekultur.ruhr/panoramen/halde-rheinelbe/).

Die Halde Rheinelbe liegt an der früheren Kray-Wanner Bahn, die heute als Emscher Park Radweg genutzt wird (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gelsenkirchen-Ückendorf). Für Radfahrende ist der Radweg ein bequemer Zugang zum Süden des Quartiers.

Station 5: Halde Rheinelbe mit Himmelstreppe

Die Halde Rheinelbe ist die letzte Station im Süden. Spiralförmig angelegte Wege führen hinauf zur rund zehn Meter hohen „Himmelstreppe“ von Herman Prigann. Sie ist ein Turm aus 35 gestapelten Betonquadern (Quelle: route-industriekultur.ruhr/panoramen/halde-rheinelbe/). Ausführlich unter Halde Rheinelbe.

Station 6: Künstlersiedlung Halfmannshof

Die Künstlersiedlung Halfmannshof am Halfmannsweg 48–54 liegt nahe der Halde Rheinelbe und besteht seit 1931 (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Halfmannshof). Laut Stadt Gelsenkirchen sind aus der Zeit internationaler Künstleraustausche einige Skulpturen noch heute im Außenbereich des Hofes zu sehen (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Künstlersiedlung_Halfmannshof/_Geschichte_des_Halfmannshofs.aspx). Mehr unter Künstlersiedlung Halfmannshof.

Was sollte man vor dem Rundgang prüfen?

Öffnungszeiten, Ausstellungen und Veranstaltungen ändern sich. Die Stadt Gelsenkirchen verlinkt in ihrer Liste der Kulturorte im Kreativ.Quartier Ückendorf die Websites der einzelnen Orte (Quelle: gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kultur-_und_Veranstaltungsorte/Kreativquartier_Ueckendorf___Halfmannshof/Kreativquartier_Ueckendorf_-_Orte.aspx). Weitere Stationen stehen unter Ateliers und Kunstorte.

Weiter im Kapitel Orte

  1. Ateliers und Kunstorte in Gelsenkirchen-Ückendorf
  2. Künstlerinnen und Künstler in Ückendorf: Vereine, Siedlungen, Anlaufstellen
  3. Heilig-Kreuz-Kirche Gelsenkirchen: Backsteinexpressionismus als Veranstaltungsort
  4. Künstlersiedlung Halfmannshof: Ateliers in Ückendorf seit 1931
  5. Halde Rheinelbe: Himmelstreppe und Skulpturenwald in Ückendorf